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Systemisch mit HerzUta Klingebiel

Angebote

Systemische Therapie und Beratung in Ingolstadt

Mit welchen Themen Menschen zu mir kommen: Erwachsene, Paare, Jugendliche, Kinder und ihre Eltern.

Themen, bei denen ich begleite

Erwachsene

Menschen, die nach außen alles schaffen und innerlich erschöpft sind. Die mit innerer Unruhe, Selbstzweifeln, Scham oder Schuldgefühlen ringen. Die es allen recht machen, schlecht Grenzen setzen oder ihre eigenen Bedürfnisse kaum noch wahrnehmen können.

Manche bringen belastende Kindheitserfahrungen, schwierige Bindungserlebnisse oder Erfahrungen mit, die bis heute nachwirken. Andere stehen nach Trennungen, Verlusten, familiären Konflikten oder einschneidenden Lebensveränderungen vor neuen Herausforderungen.

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Manche verstehen längst, warum sie bestimmte Dinge tun. Aber sie erleben, dass ihr Körper und ihre Gefühle trotzdem anders reagieren, als sie es sich wünschen.

Gemeinsam schauen wir nicht nur auf das, was heute schwierig ist, sondern auch auf die Zusammenhänge, die bisherigen Bewältigungsstrategien und die Ressourcen, die bereits vorhanden sind.

Paare

Paare, die sich im Alltag verloren haben. Bei denen Gespräche zu Vorwürfen werden, Nähe verloren gegangen ist oder dieselben Konflikte immer wiederkehren.

Manchmal zieht sich ein Mensch zurück, sobald es emotional wird, während der andere umso stärker um Nähe und Klärung kämpft. Beide fühlen sich unverstanden. Beide versuchen, sich zu schützen – und geraten gerade dadurch immer tiefer in ihre Konfliktdynamik.

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Aus systemischer und bindungsorientierter Perspektive betrachten wir nicht nur, wer etwas falsch macht, sondern wie beide miteinander in eine wiederkehrende Schleife geraten.

Was löst die Reaktion des einen beim anderen aus? Welche Bedürfnisse und Ängste liegen darunter? Wie können beide lernen, sich verständlicher mitzuteilen, Grenzen zu achten und wieder mehr emotionale Sicherheit miteinander zu erleben?

Es geht nicht darum, dass immer einer nachgeben muss. Es geht darum, neue Möglichkeiten für Verbindung und Veränderung zu schaffen.

Jugendliche

Jugendliche, die mit Leistungsdruck, Sorgen rund um die Schule, Mobbing, Ausgrenzung, Unsicherheit oder Konflikten zu Hause kämpfen. Die sich zurückziehen, schnell wütend werden, sich selbst infrage stellen oder nicht wissen, wohin mit ihren Gefühlen.

Die Pubertät ist eine Zeit großer Veränderungen. Das Bedürfnis nach Selbstständigkeit wächst, während die Bedeutung von Zugehörigkeit, Anerkennung und sicheren Beziehungen bestehen bleibt.

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Manche Jugendliche wirken nach außen selbstbewusst und fühlen sich innerlich wertlos. Andere reagieren auf Belastungen mit Rückzug, Widerstand oder starken Gefühlen.

Ich möchte mit ihnen verstehen, was hinter diesen Reaktionen steckt, welche Beziehungen ihnen Halt geben und wie sie ihre eigenen Bedürfnisse, Grenzen und Stärken besser kennenlernen können.

Dabei dürfen Jugendliche mitbestimmen. Sie müssen nicht sofort alles erzählen und nicht jede Frage beantworten.

Sie dürfen erfahren, dass ihre Stimme zählt, ihre Grenzen wichtig sind und sie nicht erst funktionieren müssen, um angenommen zu werden.

Kinder und ihre Eltern

Ein Schrank im Praxisraum mit Figuren, Tieren und Spielsachen, obendrauf eine Pflanze und ein buntes Bild mit dem Wort „grounding“.

Kinder kommen häufig über ihre Eltern zu mir, weil sie wütend sind, sich zurückziehen, sich viele Sorgen machen, Schwierigkeiten in der Schule haben oder mit Veränderungen und Konflikten in ihrer Familie kämpfen.

Manche wirken besonders angepasst und unauffällig. Andere zeigen durch ihr Verhalten sehr deutlich, dass etwas in ihnen aus dem Gleichgewicht geraten ist.

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Aus traumapädagogischer, systemischer und bindungsorientierter Perspektive frage ich nicht nur:

Was macht dieses Kind?

Sondern auch:

Was könnte dieses Kind gerade erleben? Was versucht es mit seinem Verhalten auszudrücken? Welche Anforderungen muss es bewältigen? Was braucht es, um sich sicherer zu fühlen?

Kinder verfügen noch nicht immer über die Worte, um ihre Gefühle und inneren Konflikte auszudrücken. Ihr Verhalten kann deshalb ein wichtiger Hinweis darauf sein, dass sie Unterstützung benötigen.

Wir schauen gemeinsam auf die Stärken des Kindes, seine Lebenswelt, die Beziehungen in der Familie und die Bedingungen, unter denen es leichter oder schwerer wird.

Auch die Eltern bekommen Raum. Für ihre Sorgen, ihre Erschöpfung, ihre Fragen und ihre eigene Geschichte.

Nicht, weil Eltern schuld sind. Sondern weil auch sie geprägt wurden und manchmal selbst Unterstützung brauchen, um ihr Kind in schwierigen Situationen anders begleiten zu können.

Kinder brauchen keine perfekten Eltern. Sie brauchen Erwachsene, die bereit sind, hinzuschauen, Verantwortung zu übernehmen und Beziehung immer wieder neu zu gestalten.

Was all diese Menschen verbindet

Vielleicht ist es die Sehnsucht, nicht länger gegen sich selbst kämpfen zu müssen.

Wieder mehr fühlen zu können, ohne von Gefühlen überwältigt zu werden. Nähe zuzulassen, ohne sich selbst zu verlieren. Grenzen zu setzen, ohne ständig Schuld zu empfinden. Konflikte zu verstehen, ohne sich gegenseitig zum Problem zu machen.

Und irgendwann zu spüren:

Ich bin nicht falsch. Meine Reaktionen haben eine Geschichte. Ich darf verstehen, was mich geprägt hat. Und ich kann neue Erfahrungen machen.

In meiner Arbeit verbinde ich systemische Therapie, traumasensible Begleitung, traumapädagogische Perspektiven, Wissen aus der Bindungs- und Nervensystemtheorie, körperorientierte Elemente und – wenn es fachlich sinnvoll ist und zum Anliegen passt – EMDR im Rahmen der traumasensiblen Begleitung.

Nicht nach einem starren Schema. Sondern orientiert an dem Menschen, der mir gegenübersitzt, seiner Lebensgeschichte, seinen Ressourcen und seinem Tempo.

Ich möchte niemanden verändern, damit er besser in diese Welt passt.

Ich möchte Menschen dabei begleiten, sich selbst besser zu verstehen, ihre Stärken wiederzuentdecken und neue Möglichkeiten für ihr Leben und ihre Beziehungen zu entwickeln.

EMDR in der traumasensiblen Begleitung

EMDR steht für „Eye Movement Desensitization and Reprocessing“. Dabei wird mit abwechselnden Reizen gearbeitet, zum Beispiel mit geführten Augenbewegungen, während du dich einer belastenden Erinnerung zuwendest.

Ich setze EMDR behutsam im Rahmen der traumasensiblen Begleitung ein: erst wenn genügend Stabilität da ist, in deinem Tempo und nur, wenn du es möchtest.

Grundlage ist meine Weiterbildung „EMDR in Therapie & Coaching“ (EMDR Ausbildungszentrum München).

Meine Begleitung ist keine Heilbehandlung und ersetzt keine ärztliche Behandlung.

Methoden, mit denen ich arbeite

  • Arbeit mit Figuren

    Mit Figuren stellen wir Beziehungen auf einer Fläche auf. So wird sichtbar, was sich mit Worten oft schwer beschreiben lässt: Nähe und Abstand, Rollen und Verbindungen.

  • S-O-S nach Kati Bohnet

    Eine Methode zur Stabilisierung. Sie kann helfen, in belastenden Momenten wieder mehr Halt und Sicherheit zu spüren. Ich bin ausgebildete S-O-S Trainerin.

  • EMDR

    Behutsam und im Rahmen der traumasensiblen Begleitung, mehr dazu oben.

Spielfiguren stehen in einer Gruppe auf einer grünen Filzfläche.
Figuren machen Beziehungen sichtbar, oft ganz ohne viele Worte.

Der erste Schritt

Ruf mich gerne an oder schreib mir eine kurze Nachricht. Wir vereinbaren dann ein erstes Gespräch und schauen gemeinsam, ob und wie ich dich begleiten kann.

Praxis: Laimgrubenstraße 11a, 85051 Ingolstadt

Ein Blumenstrauß in einer Porzellankanne auf dem Tisch im Praxisraum.